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(Motorsport-Entire.com) – Auf dem Papier wirkt der achte Platz von Esteban Ocon in Silverstone nicht sonderlich spektakulär. Doch der Franzose selbst ist sehr zufrieden damit, dass er sich von Startplatz 14 aus noch in die Punkte gekämpft hat. “Es war definitiv ein tolles Rennen. Ich bin sehr glücklich damit, wie alles gelaufen ist”, freut sich der Renault-Pilot über seine Aufholjagd.

Esteban Ocon, Daniil Kwjat, Carlos Sainz

© Motorsport Photos

Esteban Ocon konnte sich im Feld am Sonntag gut nach vorne arbeiten
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“Ich hatte vom Team alle Informationen, die ich brauchte. Alles, used to be wir gemacht haben, hat funktioniert”, zeigt sich Ocon zufrieden. Geholfen hat dem Franzosen eine Einstoppstrategie. Neben Charles Leclerc und Kimi Räikkönen war er am Sonntag der einzige Pilot, der mit nur einem Boxenstopp durchkam. Deswegen sei es auch kein leichtes Rennen gewesen.

So sei die Einstoppstrategie zwar von Anfang an geplant gewesen. “Aber wenn sich Schwierigkeiten angebahnt hätten, hätten wir schnell auf zwei Stopps umstellen können”, verrät er. Deswegen habe man während des Rennens “viel nachdenken” müssen. “Aber es war [am Sonntag] auf jeden Plunge die richtige Entscheidung für uns”, erklärt Ocon.

“Es hat sich ausgezahlt, denn wir sind von P14 noch in die Punkte gefahren”, erinnert er an seine schlechte Ausgangsposition beim Open. Im Qualifying war er ursprünglich nur Elfter geworden, wegen einer Strafe ging es dann sogar noch einmal drei Plätze nach hinten. Er selbst glaubt, dass mit einem besseren Startplatz sogar noch “viel mehr” drin gewesen wäre.

Mit P8 sei er aber auch so “sehr zufrieden”. So kam er zum ersten Mal seit dem Auftakt in Spielberg vor seinem Teamkollegen Daniel Ricciardo ins Ziel. Damals schied der Australier allerdings aus und creep im Rennen eigentlich vor Ocon – so wie in dieser Saison anschließend auch sonst immer. Auch im Qualifying in Silverstone hatte er mit P5 deutlich besser abgeschnitten.

Warum war der Franzose am Samstag deutlich langsamer als sein Teamkollege? “Das untersuchen wir noch”, erklärt Ocon und ergänzt: “Es gibt einige Dinge, bei denen wir u.s.a.unsicher sind. Aber im Rennen hat das Auto auf jeden Plunge wieder ziemlich gut funktioniert. Ich war ziemlich delighted damit.” Ein grundsätzliches Instruct am Auto gibt es additionally nicht.


Fotostrecke: Großbritannien: Fahrernoten der Redaktion

Sebastian Vettel (5): Das schlechte Abschneiden mag nicht nur seine Schuld sein, doch Teamchef Mattia Binotto hat recht, wenn er sagt, dass es vor allem der selbstverschuldete Dreher in der ersten Kurve war, der sein Rennen beeinträchtigt hat. Das Selbstvertrauen scheint dem viermaligen Weltmeister aktuell komplett zu fehlen.

Sebastian Vettel (5): Das schlechte Abschneiden mag nicht nur seine Schuld sein, doch Teamchef Mattia Binotto hat recht, wenn er sagt, dass es vor allem der selbstverschuldete Dreher in der ersten Kurve war, der sein Rennen beeinträchtigt hat. Das Selbstvertrauen scheint dem viermaligen Weltmeister aktuell komplett zu fehlen.
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“Wir wollen sicherstellen, dass es in Barcelona nicht noch einmal passiert”, betont Ocon. Denn insgesamt habe man seit Österreich auf jeden Plunge Fortschritte gemacht. Doch wie groß sind die wirklich? “Die Strecke passt womöglich besser zu unserem Auto”, räumt er im Hinblick auf Silverstone ein. Daher müsse man den Aufwärtstrend noch bestätigen.

Man habe in den beiden Rennen in Großbritannien “konkurrenzfähig” ausgesehen, doch erst beim kommenden Lauf in Barcelona werde man sehen, ob das eine realistische Performance gewesen sei. “Aber bislang sind wir mit dem Fortschritt zufrieden”, betont Ocon, der glaubt, dass sogar noch mehr im Auto drinsteckt. In Barcelona möchte er das auch zeigen.

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